Nürnberger Richter CD

 

 

 

Nürnberger Richter

 

Gut 15 Jahre ist es her, also seit dem Jahre 1988, dass sich Matthias Nürnberger zum ersten Mal mit der Vertonung von Texten beschäftigte, vor allem mit Humorvollem aus der Feder von Wilhelm Busch oder Liebesliedern aus unterschiedlichen Epochen. Vor drei Jahren lernte er durch Zufall Annett Richter kennen.
Der Umgang mit Texten war ihr von Berufs wegen geläufig, das Singen gehörte zu ihren Hobbys. Sie hatte aber bis dahin nicht daran gedacht, diese beiden Betätigungsfelder miteinander zu verknüpfen. Nach mehreren Gesprächen darüber, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte, gingen Sie an das gemeinsame Werk. Die alten Liebeslieder erschienen durch den lyrischen Gesang von Annett in ganz neuem Lichte. Neue Ansätze wurden diskutiert, Texte umgearbeitet und es wurde viel experimentiert. Das Duo „Nürnberger Richter“ war geboren. 

„Schnell erkannten wir, dass uns eine tiefergehende musikalische Interpretation der Texte wichtig war. Der normale Bezugsrahmen Gitarre-Gesang war uns zu wenig.“ (NR)
„Ich setzte dann zur Klangerweiterung einen Gitarrensynthesizer ein, der die klanglichen Möglichkeiten der Gitarre ins Unendliche Trieb. Außerdem arbeitete ich mit diversen Loops und Samplergeräten, die es mir ermöglichen, nicht nur den Gesang zu begleiten. Vielmehr konnte ich selbst mit mir im Duett spielen und dazu improvisieren. (N)
„Auch ich fand immer mehr gefallen, mit der Stimme zu improvisieren. Ich beschäftigte mich auch mit außereuropäischer Musik, um für unsere Duoarbeit neue Impulse einzubringen.“ (R)
Immer wieder wurden wir gefragt, ob wir nicht einmal ein paar unserer Stücke aufnehmen könnten. Oft genügte den Zuhörern ein Einmaliges anhören nicht, um die ganze Bandbreite des Text-Gesang-Musik-Formats zu verstehen. Deshalb haben wir uns entschieden, unsere erste CD aufzunehmen. Unser oberstes Ziel war es, ein möglichst authentisches Abbild unserer Arbeit zu schaffen. 
Alle Stücke wurden also im Studio „live“ eingespielt. Daher sind auch Fehler beim Spielen und Nebengeräusche zu hören. Lediglich in der abschließenden Bearbeitung wurden einige Halltypen dazu gemischt, die unserer Meinung nach unsere Interpretation unterstützen. 
(NR)
Dem Hörer der CD wünschen wir die gleiche Freude wie wir sie beim Erarbeiten der Stücke, beim Proben und Spielen hatten.

 

Nürnberger Richter